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	<title>Kommentare zu: Die StromPreise klettern weiter</title>
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	<description>die wichtigsten Informationen über Strompreise, Gaspreise, und viele weitere Details zu Strom- und Gasanbieter</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Aug 2009 22:02:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://www.strommaerkte.com/die-strompreise-klettern-weiter/comment-page-1/#comment-81</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 18:33:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ähnlich verhält sich das beim Gasversorger EMS, der unter anderem Staßfurt, Schönebeck und Zerbst beliefert : Trotz Nachlass im März liegt das Preisniveau fast 13 Prozent über dem vom Januar 2008.

Den mit 33 Prozent heftigsten Zuwachs müssen die Kunden der Stadtwerke Stendal ertragen. Ihr Sprecher Rolf Gille sagte : &quot; Wir hoffen, diesen Preis spätestens zum 1. April 2009 wieder deutlich senken zu können. &quot;

Entlastung bei den Gaspreisen gibt es allein in Wernigerode : Die Stadtwerke boten noch vor einem Jahr lediglich einen Grundpreistarif an, der generell teurer ist ; nunmehr wird den Kunden auch ein spezieller Privatkundentarif angeboten, der weniger kostet. Zudem haben die Wernigeröder dem Vernehmen nach den Vorlieferanten gewechselt.

Die Differenz zwischen Gas und Öl ist derzeit so krass wie lange nicht :

2000 Liter Heizöl ( Heizwert etwa 20 000 Kilowattstunden ) sind derzeit für knapp 1100 Euro zu haben.

Die entsprechende Menge Gasheizleistung kostet im Dezember bei vielen Anbietern um die 1700 Euro.

Vor einem Jahr lagen Öl und Gas mit etwa 1400 Euro gleichauf.

Die Landeskartellbehörde wird im Januar die Kalkulationen von zehn besonders teuren Gasversorgern unter die Lupe nehmen und die Preise auf Plausibilität prüfen.

Der Bundesgerichtshof entschied gestern, dass Preissteigerungen auch für den Kunden klar nachvollziehbar begründet werden müssen.

Fachleute und Wettbewerbshüter verweisen auch auf die unterschiedliche Einkaufspolitik der Stadtwerke und Regionalversorger. Wer mit dem großen Gas-Vorlieferanten Verträge hat, die voll an den Ölpreis gekoppelt sind, hat meist weniger Spielräume für schnelle Preissenkungen. Denn der Gaspreis folgt in jenen Fällen dem Ölpreis der vorausgegangenen sechs Monate. Andere Stadtwerke hingegen kaufen einen Teil des Gases ohne Ölpreisbindung ein. Diese Mix-Strategie ist nach Einschätzung der Wettbewerbshüter meist günstiger für die Kunden.

Diese Beschaffungskosten machen gemeinhin 50 Prozent des Preises für den Kunden aus. Hinzu kommen Strom- und Mehrwertsteuer sowie Konzessionsabgaben, die mit etwa 30 Prozent zu Buche schlagen. Der Rest sind Netzentgelte ( 15 % ) und die Marge für Eigenkosten und Gewinn ( 5 % ).

Der Unterschied zwischen den lokalen Anbietern ist enorm : So zahlt eine Familie in Stendal etwa 30 Prozent mehr als in Magdeburg, in Havelberg und Salzwedel sind es immer noch gut 20 Prozent mehr.

Wirtschaftsminister Reiner Haseloff ( CDU ) sagte gestern der Volksstimme : &quot; Wir wollen und werden wie in den Vorjahren die Ausreißer einholen, zumindest auf das übliche Niveau zurückholen. &quot; Im März 2008 konnte die Haseloff unterstehende Landeskartellbehörde bei vier Versorgern die Preise um 12 Prozent drücken. Namen nennt Haseloff nicht, um die Unternehmen zur Transparenz zu bewegen und im Sinne der Kunden etwas zu bewegen.

Insgesamt bewertet Haseloff die Eingriffsmöglichkeiten der Kartellbehörden als zu gering. &quot; Da muss mehr Biss rein. &quot; Auch auf Bundesebene, da nur diese Ein uss auf die großen Gasunternehmen hat, die die Stadtwerke beliefern. &quot; Das Bundeskartellamt ist aufgefordert, sich aus den aus meiner Sicht unzureichenden Wettbewerb auf der Vorlieferantenstufe zu kümmern &quot;, sagte Haseloff.

Gibt es preisgünstigere Alternativen ? Im Gegensatz zum Strom hält sich marktbelebende Konkurrenz auf dem Gasmarkt immer noch in engen Grenzen. In einigen Kreisen ( wie Salzlandkreis ) kann der mitteldeutsche Versorger Envia M aus Chemnitz interessant sein, er bietet 20 000 Kilowattstunden Gas für knapp 1500 Euro pro Jahr mit Preisgarantie bis Ende 2010 an. Neu am Gasmarkt ist das Hamburger Unternehmen Lichtblick, das mit 1650 Euro preisgünstiger als einige Lokalanbieter ist. Mehr Informationen zum Anbieter, seinen Tarifen und Konditionen bieten entweder das Internet ( www. verivox. de oder www. tarifvergleich. de ) oder die Verbraucherzentralen. Diese beraten in ihren Büros ( z. B. in Magdeburg, Salzwedel, Stendal, Halberstadt ) und zudem in 18 Energieberatungs-Stützpunkten des Landes – wie in Burg, Calbe, Genthin, Schönebeck, Wolmirstedt oder Zerbst. Adressen und Öffnungszeiten sind auch im Internet der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalts abrufbar ( www. vzsa. de ).

Beim Strom fallen die Preisanstiege moderater aus. Hier ist der Wettbewerb auch stärker. Bei einigen Anbietern können Haushalte im Jahr 100 und mehr Euro sparen. Bei einigen zahlt man die gewohnten Monatsabschläge, andere verlangen eine Kaution, und wieder andere offerieren besonders niedrige Tarife, wenn man die gesamte Jahresstrommenge im Voraus kauft. Auch hier geben Verbraucherportale im Internet oder die Energieberater in den Verbraucherschutzzentralen Tipps, welcher Tarif zu welchem Haushalt am besten passt.

Einige Tausend Haushalte wechselten 2007 und 2008 vom heimischen Versorger zu Wettbewerbern wie Yello, Lichtblick, E wie Einfach oder Flexstrom. &quot; Wir haben bislang 35 000 Kunden aus Sachsen-Anhalt &quot;, sagte Thomas Müller, Sprecher des Stromverkäufers Teldafax aus Troisdorf ( Nordrhein Westfalen ). Deutschlandweit seien es 400 000 Kunden und deutlich mehr als erwartet.

Dennoch : Die meisten der 1, 2 Millionen Haushalte in Sachsen-Anhalt sind bei ihrem lokalen Stromanbieter vor Ort geblieben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ähnlich verhält sich das beim Gasversorger EMS, der unter anderem Staßfurt, Schönebeck und Zerbst beliefert : Trotz Nachlass im März liegt das Preisniveau fast 13 Prozent über dem vom Januar 2008.</p>
<p>Den mit 33 Prozent heftigsten Zuwachs müssen die Kunden der Stadtwerke Stendal ertragen. Ihr Sprecher Rolf Gille sagte : &#8221; Wir hoffen, diesen Preis spätestens zum 1. April 2009 wieder deutlich senken zu können. &#8221;</p>
<p>Entlastung bei den Gaspreisen gibt es allein in Wernigerode : Die Stadtwerke boten noch vor einem Jahr lediglich einen Grundpreistarif an, der generell teurer ist ; nunmehr wird den Kunden auch ein spezieller Privatkundentarif angeboten, der weniger kostet. Zudem haben die Wernigeröder dem Vernehmen nach den Vorlieferanten gewechselt.</p>
<p>Die Differenz zwischen Gas und Öl ist derzeit so krass wie lange nicht :</p>
<p>2000 Liter Heizöl ( Heizwert etwa 20 000 Kilowattstunden ) sind derzeit für knapp 1100 Euro zu haben.</p>
<p>Die entsprechende Menge Gasheizleistung kostet im Dezember bei vielen Anbietern um die 1700 Euro.</p>
<p>Vor einem Jahr lagen Öl und Gas mit etwa 1400 Euro gleichauf.</p>
<p>Die Landeskartellbehörde wird im Januar die Kalkulationen von zehn besonders teuren Gasversorgern unter die Lupe nehmen und die Preise auf Plausibilität prüfen.</p>
<p>Der Bundesgerichtshof entschied gestern, dass Preissteigerungen auch für den Kunden klar nachvollziehbar begründet werden müssen.</p>
<p>Fachleute und Wettbewerbshüter verweisen auch auf die unterschiedliche Einkaufspolitik der Stadtwerke und Regionalversorger. Wer mit dem großen Gas-Vorlieferanten Verträge hat, die voll an den Ölpreis gekoppelt sind, hat meist weniger Spielräume für schnelle Preissenkungen. Denn der Gaspreis folgt in jenen Fällen dem Ölpreis der vorausgegangenen sechs Monate. Andere Stadtwerke hingegen kaufen einen Teil des Gases ohne Ölpreisbindung ein. Diese Mix-Strategie ist nach Einschätzung der Wettbewerbshüter meist günstiger für die Kunden.</p>
<p>Diese Beschaffungskosten machen gemeinhin 50 Prozent des Preises für den Kunden aus. Hinzu kommen Strom- und Mehrwertsteuer sowie Konzessionsabgaben, die mit etwa 30 Prozent zu Buche schlagen. Der Rest sind Netzentgelte ( 15 % ) und die Marge für Eigenkosten und Gewinn ( 5 % ).</p>
<p>Der Unterschied zwischen den lokalen Anbietern ist enorm : So zahlt eine Familie in Stendal etwa 30 Prozent mehr als in Magdeburg, in Havelberg und Salzwedel sind es immer noch gut 20 Prozent mehr.</p>
<p>Wirtschaftsminister Reiner Haseloff ( CDU ) sagte gestern der Volksstimme : &#8221; Wir wollen und werden wie in den Vorjahren die Ausreißer einholen, zumindest auf das übliche Niveau zurückholen. &#8221; Im März 2008 konnte die Haseloff unterstehende Landeskartellbehörde bei vier Versorgern die Preise um 12 Prozent drücken. Namen nennt Haseloff nicht, um die Unternehmen zur Transparenz zu bewegen und im Sinne der Kunden etwas zu bewegen.</p>
<p>Insgesamt bewertet Haseloff die Eingriffsmöglichkeiten der Kartellbehörden als zu gering. &#8221; Da muss mehr Biss rein. &#8221; Auch auf Bundesebene, da nur diese Ein uss auf die großen Gasunternehmen hat, die die Stadtwerke beliefern. &#8221; Das Bundeskartellamt ist aufgefordert, sich aus den aus meiner Sicht unzureichenden Wettbewerb auf der Vorlieferantenstufe zu kümmern &#8220;, sagte Haseloff.</p>
<p>Gibt es preisgünstigere Alternativen ? Im Gegensatz zum Strom hält sich marktbelebende Konkurrenz auf dem Gasmarkt immer noch in engen Grenzen. In einigen Kreisen ( wie Salzlandkreis ) kann der mitteldeutsche Versorger Envia M aus Chemnitz interessant sein, er bietet 20 000 Kilowattstunden Gas für knapp 1500 Euro pro Jahr mit Preisgarantie bis Ende 2010 an. Neu am Gasmarkt ist das Hamburger Unternehmen Lichtblick, das mit 1650 Euro preisgünstiger als einige Lokalanbieter ist. Mehr Informationen zum Anbieter, seinen Tarifen und Konditionen bieten entweder das Internet ( www. verivox. de oder www. tarifvergleich. de ) oder die Verbraucherzentralen. Diese beraten in ihren Büros ( z. B. in Magdeburg, Salzwedel, Stendal, Halberstadt ) und zudem in 18 Energieberatungs-Stützpunkten des Landes – wie in Burg, Calbe, Genthin, Schönebeck, Wolmirstedt oder Zerbst. Adressen und Öffnungszeiten sind auch im Internet der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalts abrufbar ( www. vzsa. de ).</p>
<p>Beim Strom fallen die Preisanstiege moderater aus. Hier ist der Wettbewerb auch stärker. Bei einigen Anbietern können Haushalte im Jahr 100 und mehr Euro sparen. Bei einigen zahlt man die gewohnten Monatsabschläge, andere verlangen eine Kaution, und wieder andere offerieren besonders niedrige Tarife, wenn man die gesamte Jahresstrommenge im Voraus kauft. Auch hier geben Verbraucherportale im Internet oder die Energieberater in den Verbraucherschutzzentralen Tipps, welcher Tarif zu welchem Haushalt am besten passt.</p>
<p>Einige Tausend Haushalte wechselten 2007 und 2008 vom heimischen Versorger zu Wettbewerbern wie Yello, Lichtblick, E wie Einfach oder Flexstrom. &#8221; Wir haben bislang 35 000 Kunden aus Sachsen-Anhalt &#8220;, sagte Thomas Müller, Sprecher des Stromverkäufers Teldafax aus Troisdorf ( Nordrhein Westfalen ). Deutschlandweit seien es 400 000 Kunden und deutlich mehr als erwartet.</p>
<p>Dennoch : Die meisten der 1, 2 Millionen Haushalte in Sachsen-Anhalt sind bei ihrem lokalen Stromanbieter vor Ort geblieben.</p>
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		<title>Von: reinxen</title>
		<link>http://www.strommaerkte.com/die-strompreise-klettern-weiter/comment-page-1/#comment-80</link>
		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2008 18:32:57 +0000</pubDate>
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		<description>Die Preise für Öl, Benzin und Diesel werden wieder erträglich – doch für Licht, Herd und Gasheizung müssen die Kunden 2009 bis zu 500 Euro mehr hinblättern als noch vor einem Jahr. Ein Vergleich bei den Stadtwerken im Norden Sachsen-Anhalts ergibt : Gas wird bis zu 31 Prozent teurer, Strom um bis zu 9 Prozent.

Magdeburg. Einige Versorger haben angekündigt, die Gaspreise im ersten Quartal 2009 wieder etwas zu senken. Aber : Die neuen abgesenkten Preise liegen dennoch höher als die Tarife von Anfang 2008. Beispiel E. on-Avacon : Der Arbeitspreis je Kilowattstunde sinkt am 1. Februar von 8 Cent auf 7, 62 Cent. Im August 2008 lag er bei lediglich 7, 07 Cent, im Januar 2008 gar bei 6, 13 Cent. Das heißt Avacon-Gaskunden müssen im ersten Quartal 2009 trotz Preissenkung 21 Prozent mehr zahlen als Anfang 2008.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Preise für Öl, Benzin und Diesel werden wieder erträglich – doch für Licht, Herd und Gasheizung müssen die Kunden 2009 bis zu 500 Euro mehr hinblättern als noch vor einem Jahr. Ein Vergleich bei den Stadtwerken im Norden Sachsen-Anhalts ergibt : Gas wird bis zu 31 Prozent teurer, Strom um bis zu 9 Prozent.</p>
<p>Magdeburg. Einige Versorger haben angekündigt, die Gaspreise im ersten Quartal 2009 wieder etwas zu senken. Aber : Die neuen abgesenkten Preise liegen dennoch höher als die Tarife von Anfang 2008. Beispiel E. on-Avacon : Der Arbeitspreis je Kilowattstunde sinkt am 1. Februar von 8 Cent auf 7, 62 Cent. Im August 2008 lag er bei lediglich 7, 07 Cent, im Januar 2008 gar bei 6, 13 Cent. Das heißt Avacon-Gaskunden müssen im ersten Quartal 2009 trotz Preissenkung 21 Prozent mehr zahlen als Anfang 2008.</p>
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