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Energievernichter EDV

Die weltweite Informations- und Kommunikationstechnik (ITK) ist für rund zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich, rechnen die Analysten von Gartner vor. Der Wert, der kaum von dem der gesamten Luftfahrtindustrie abweicht, sei »unhaltbar«, heißt es bei den Marktforschern. In die CO2-Bilanz des IT-Einsatzes rechnet Gartner unter anderem die Kosten für den laufenden Betrieb von PC, Servern, Kühltechnik, Festnetz- und Mobilfunktechnik, Local Area Networks (LAN) Büro-Telekommunikation und Drucker ein. Hinzu kommt der Energieaufwand, der für Design, Produktion und Distribution der Geräte benötigt wird, sowie der Unterhalt der gesamten öffentlichen und privaten IT- und TK-Infrastruktur weltweit.

Energieeffizienz und Klimaschutz war darum  auch auf der jüngsten Cisco-EXPO im Wiener Messe & Congresszentrum eines der am hitzigsten diskutierten Themen. Cisco-Österreich-Chef Carlo Wolf: »Einerseits ist IT ein mächtiges Mittel zur Produktionssteigerung,  andererseits ist sie auch ein Energieverbraucher erster Güte. Wir müssen uns also Gedanken darüber machen, wie wir die Systeme effizienter gestalten können. Im administrativen Bereich gehört wiederum die Einschränkung unnötiger Reisetätigkeit dazu – das kann durchaus auch durch Telekommunikationssysteme erfolgen.«

Vor allem der Stromverbrauch durch die Klimaanlagen ist während der vergangenen Tage in ganz Österreich um bis zu zehn Prozent angestiegen. Gibt es bei uns noch genügend Stromlieferkapazitäten, sieht es außerhalb Österreichs teilweise dramatisch aus. Vor allem in südlichen Ländern, wie etwa Italien oder Spanien, aber auch in den USA kommt es wegen des hohen Stromverbrauchs immer wieder zu Stromengpässen. Bei uns besteht diese Gefahr noch nicht. Immerhin ist der Stromverbrauch im Winter durch das Heizen immer noch höher als im Sommer durch Klimaanlagen.

Trotzden sind Klimaanlagen, vor allem wenn sie zur Kühlung von IT-Kapazitäten verwendet werden, wahre Energiefresser. Eine Anlage in einem 100-Personen-Betrieb kann an einem Tag so viel Strom verbrauchen wie der österreichische Durchschnittshaushalt in einem halben Jahr.

Mit steigender Speicherdichte wächst auch der Bedarf für Strom und Klimatisierung. Insgesamt schlägt sich dieses Vorgehen nicht nur in der Stromrechnung, sondern bringt viele Data Center bei Fläche, Strom und Klima an das Kapazitätslimit.  Auch übertrifft die steigende Nachfrage nach Rechen- und Speicherleistung das Einsparpotenzial, das die Industrie derzeit erreicht.

UMDENKEN ANGESAGT
Hingegen schafft die Kombination aus Multi-Core-Prozessoren, Blades und Virtualisierung leistungsfähige und effiziente IT-Systeme. Der Platzbedarf sinkt, weniger Rechenzentren werden gebraucht. Beispielsweise hat Hewlett-Packard seine 85 RZ in den USA innerhalb kurzer Zeit auf sechs reduziert. Firmenchef Mark Hurd möchte aus den eigenen Erfahrungen mit Konsolidierung sogar ein Geschäft machen und künftig moderne Data Center zum Verkauf anbieten.

Doch Vorsicht ist angebracht. Insbesondere die aufkommenden Blade-Architekturen erhöhen die Packungsdichte in den Racks. Dazu muss für den Betrieb der vielen CPU ausreichend Energie auf kleiner Fläche bereitgestellt und zusätzlich noch einmal ungefähr die gleiche Strommenge für die Kühlung der dicht gepackten Rechner spendiert werden. Viele Hersteller entwickeln noch immer Server, die über 20 kW Kühlleistung pro Rack erfordern, während die meisten Datencenter auf durchschnittlich etwa 2 kW Kühlleistung pro Rack ausgelegt sind. Anwender behelfen sich mittlerweile damit, dass sie die Server-Racks in einigem Abstand zueinander aufstellen, damit genug Strom für den Betrieb vorhanden ist und die eingesetzten Kühlkapazitäten ausreichen. Doch der Stromverbrauch der einzelnen Rechner spielt bei der Beschaffung kaum eine Rolle. Die Wahl der Architektur und Kompatibilitätserwägungen sind bedeutsamer als die Tatsache, dass ein AMD-Server vielleicht etwas weniger Strom aufnimmt als ein vergleichbarer von Intel oder umgekehrt. Beispielsweise lässt sich das Strombudget durch den Einsatz von Notebooks statt Desktops entlasten, denn die 30 Watt eines Tragbaren stehen 150 bis 200 Watt eines PCs gegenüber. Dafür sind Notebooks in der Anschaffung etwa doppelt so teuer. Eine noch bessere Energiebilanz weisen Thin Clients auf, die mit 20 bis 25 Watt auskommen. Allerdings muss dafür die Infrastruktur angepasst werden.

Der Großteil der Energie fließt in Server und Kühlaggregate, während Peripheriegeräte derzeit noch kaum einer Effizienzüberprüfung unterzogen werden. Beispielsweise liegt  der Preis für 1 GB Managed Storage   auf der Basis von Plattenspeichern zwischen vier und zehn Euro, die Stromkosten machen davon 0,3 bis 0,6 Prozent aus.


4 Reaktionen zu “Energievernichter EDV”

  1. reinxen

    Unterwegs noch schnell eine E-Mail abholen oder einen Termin nachschauen: Mit einem Notebook ist das kein Problem. Ist der Akku leer, nutzt auch das beste Notebook nichts mehr. Dann ist guter Rat meist teuer. Damit es nicht so weit kommt und der Akku länger hält, lohnt es sich, ein paar Tipps zu beachten.
    Foto: Apple
    Foto: Apple
    Arbeiten unterwegs hat schon etwas. Egal, ob am Baggersee oder in der Bahn, einfach das Notebook auf und los. So lässt sich auch während der Arbeitszeit schnell einmal hitzefrei nehmen. Doch lang dauert die Auszeit unterwegs meist nicht. Schon nach mehr oder weniger kurzer Zeit ist der Akku leer und damit auch die Büropause zu Ende. Mit nur wenigen Kniffen lässt sich die Akkulaufzeit jedoch verlängern. Welche Tricks das sind, erfahren Sie hier.

    Die Weichen für langes Arbeiten unterwegs werden bereits beim Kauf gestellt. Wird das Notebook etwa als Desktop-Ersatz, das heißt mit einem starken Prozessor und einer Gamer-Grafikkarte, angeschafft, sollte es auch auf dem Schreibtisch stehen bleiben. Wer mit seinem Notebook hauptsächlich unterwegs arbeiten möchte, sollte sich ein „schlankes“ Gerät mit nicht allzuviel Schnickschnack kaufen. So reicht etwa einem Handelsvertreter, der unterwegs seine Mails checken und hin und wieder mit Office arbeiten muss, in der Regel ein Notebook mit einem normalen Prozessor. Eine Vierfach-Kern-CPU (Quad-Core) und eine High-End-Grafikkarte wären sicher überdimensioniert. Ein Pressefotograf, der seine Bilder unterwegs bearbeiten und verschicken möchte, sollte dagegen ein schnelles Gerät anschaffen, allerdings auch gleich den einen oder anderen Ersatz-Akku im Gepäck haben.
    Die Ausstattung der Notebooks bestimmt den Energieverbrauch
    Kerstin Hausmann, Pressesprecherin der Deutschen Energie-Agentur (dena) sagt: „Die technische Ausstattung eines Rechners wirkt sich entscheidend auf seinen Stromverbrauch aus. Je nachdem, welche Komponenten eingebaut sind, können Desktop-PCs eine Leistungsaufnahme von bis zu 300 Watt erreichen, durchschnittlich ausgestattete stromeffiziente Rechner hingegen nur etwa ein Viertel davon. Mehr Leistung bedeutet immer auch mehr Verbrauch – und damit höhere Kosten“. Im Stand-by-Modus liegt der Verbrauch bei etwa der Hälfte.
    Achten Sie beim Kauf eines Notebooks auch darauf, dass ein Mobile-Prozessor eingebaut ist. Solche Prozessoren schalten im mobilen Betrieb einen Gang zurück. Das bedeutet zwar eine niedrigere Arbeitsgeschwindigkeit, allerdings wird dadurch auch Strom gespart. Steckt man das Gerät wieder am Stromnetz an, arbeitet der Prozessor mit voller Kraft.
    Einfache Tipps
    Für energieeffizientes Arbeiten unterwegs sollte man erst einmal die einfachsten Tipps beachten. Prinzipiell gilt: Schalten Sie das Gerät immer aus, wenn Sie es längere Zeit nicht brauchen. Als längere Zeit gelten schon zehn Minuten. Arbeiten Sie unterwegs, sollten Sie sich immer im Klaren sein, dass Sie nur ein begrenztes Strombudget dabei haben. Wenn es also möglich ist ein paar Gedanken zu Papier zu bringen, etwa mit Zettel und Stift ein paar Notizen zu machen, sollten Sie das tun. Wer lange vor dem Rechner sitzt und nachdenkt, verliert Akku-Kapazität.
    Display nicht zu hell
    Reduzieren Sie die Bildschirmhelligkeit. Natürlich sollten Sie dabei noch angenehm arbeiten können. Wenn das Notebook nicht gerade im Biergarten genutzt wird, kann man die Helligkeit getrost um ein paar Candela pro Quadratmeter herunter schalten. Das spart jede Menge Strom. Je nach Gerät ist es bei weniger Helligkeit möglich, gut und gerne bis zu zehn Watt Leistungsaufnahme zu sparen
    Anstelle der Maus sollten Sie lieber das eingebaute Touchpad benutzen.
    Anstelle der Maus sollten Sie lieber das eingebaute Touchpad benutzen.
    Interne Maus benutzen
    Notebooks sind mit einem Touchpad, das als Mausersatz dient, ausgestattet. Wer seinen Laptop unterwegs nutzt, sollte auch auf dieses Pad zurückgreifen. Eine richtige Maus ist ein externes Gerät und verbraucht Strom. Also lieber darauf verzichten und das Touchpad benutzen.

  2. reinxen

    Auch ein USB-Stick ist ein externes Gerät und braucht – wenn auch nur minimal – Strom. Kopieren Sie sich beim Arbeiten unterwegs am besten die Dateien vom Stick auf die Festplatte. Ziehen Sie den USB-Stick ab und bearbeiten Sie die Daten auf dem Notebook. Stecken Sie den Stick erst wieder ein und speichern Sie die Daten, wenn Sie ein Zwischenbackup ziehen oder sichern möchten.

    PCMCIA-Karten sollten entweder ausgeschaltet oder aus dem Computer genommen werden.
    PCMCIA-Karten sollten entweder ausgeschaltet oder aus dem Computer genommen werden.
    PCMCIA-Karten herausnehmen
    PCMCIA-Karten, wie etwa ISDN-Modems, sollten Sie beim mobilen Arbeiten herausnehmen. Ähnlich wie USB-Stick oder Maus ist auch so eine Karte ein externes Gerät und wird vom Computer mit Strom versorgt. Auch wenn die Karte nicht in Betrieb ist, überprüft das Betriebssystem, ob das Gerät zur Verfügung steht. Das kostet Strom, der gespart werden kann.
    Netzwerkkarten ausschalten
    Netzwerkkarten, auch interne Varianten, werden logischer Weise nur in Verbindung mit dem Netzwerk benötigt. Arbeiten Sie mobil, sollten Sie die Netzwerkkarte ausschalten. Das können Sie entweder im BIOS oder in der Systemsteuerung von Windows erledigen. Nutzen Sie, etwa im Büro, ausschließlich WLAN, sollten Sie die interne Netzwerkkarte deaktivieren. Wer will bei den heutigen Energiepreisen schon unnötige Stromfresser haben?
    Laufwerk ausschalten
    Einige Notebooks bieten an, das CD- oder DVD-Laufwerk auszuschalten. Das sollten Sie auch tun. Geht das nicht, können Sie das Laufwerk auch herausziehen. Nicht zu empfehlen ist übrigens, eine CD oder DVD im Laufwerk zu lassen. Starten Sie nämlich den Rechner, läuft das Laufwerk erst einmal an. Ist es gar eine bootfähige CD, fragt das Betriebssystem erst einmal nach, ob der Computer von CD aus gestartet werden soll. Das ist zwar im Prinzip nicht schlimm, dauert aber länger und braucht vor allem wertvollen Akku-Strom. Und auch beim laufenden Betrieb stört eine eingelegte CD oder DVD nur. Schaut doch das Betriebssystem beim Öffnen des Ordners Arbeitsplatz erst einmal nach, ob ein Datenträger im Laufwerk ist. Lautet die Antwort ja, läuft das Laufwerk zunächst an. Und schon ist wieder wertvoller Strom vertan.
    WLAN und Bluetooth ausschalten
    Wer seine E-Mails per UMTS abholt, sollte vorhandene WLAN- und Bluetooth-Komponenten abschalten. Gerade diese Netzwerk-Geräte sind in der Regel Stromfresser. So sucht eine WLAN-Karte ständig nach einem vorhandenen WLAN-Netz oder einem Hotspot. Wird etwas gefunden, meldet sich das Betriebssystem und fragt an, ob zum Netz verbunden werden soll. Das ist zwar bequem wenn Sie ein Netz suchen, benötigt jedoch auch ungeheuer viel Strom. Bei Bluetooth verhält es sich ähnlich: Läuft das Gerät etwa im Modus Für andere sichtbar, ist die Bluetooth-Karte ständig im Stand-by-Modus. Das kostet nicht nur jede Menge Strom sondern ist auch sehr unsicher. Wer mit seinem Laptop unterwegs ist, sollte also Bluetooth und WLAN grundsätzlich ausschalten und nur bei Bedarf für die Dauer des Einsatzes aktivieren.
    Der virtuelle Speicher von Windows. Entlastet man ihn mit zusätzlichem Arbeitsspeicher, wird weniger Strom verbraucht.
    Der virtuelle Speicher von Windows. Entlastet man ihn mit zusätzlichem Arbeitsspeicher, wird weniger Strom verbraucht.
    Zusätzlichen Speicher einbauen
    In einem Computer mit wenig Arbeitsspeicher arbeitet ständig die Festplatte. Der Grund: Windows lagert bei zu wenig vorhandenem Speicher Daten auf den virtuellen Speicherplatz aus. Dieser befindet sich auf der Festplatte. So muss Windows bei bestimmten Arbeitsabläufen immer wieder auf das Laufwerk zugreifen. Mehr Arbeitsspeicher bedeutet also, dass weniger Daten auf die Festplatte geschrieben werden müssen und somit weniger Strom verbraucht wird. Ein weiterer Vorteil von mehr Arbeitsspeicher: Das Notebook arbeitet deutlich schneller.

  3. reinxen

    Nach getaner Arbeit wirklich ausschalten
    Vergewissern Sie sich, dass Sie nach getaner Arbeit Ihr Notebook wirklich ausschalten. Klappen Sie das Gerät nicht einfach zu, sondern fahren Sie den Rechner herunter. Warten Sie dabei unbedingt bis das Betriebssystem den Rechner ausschaltet. Tun Sie das nicht, könnte beim nächsten Einschaltversuch das böse Erwachen kommen. Wird der Rechner nämlich nicht heruntergefahren, geht er in den Stand-by-Modus. Das passiert bei manchen Notebook-Modellen übrigens auch, wenn der Rechner während des Herunterfahrens einfach zugeklappt wird. In solch einem Fall ist der Computer nicht wirklich aus, sondern verbraucht noch etwa fünf bis zehn Watt. Lassen Sie den Computer über Nacht liegen und möchten am nächsten Tag eine Präsentation machen, ist der Akku leer.

    Automatische Stromsparfunktion aktivieren
    Unter dem Namen Power-Management, Energieverwaltung oder Energieoptionen bieten alle Betriebssysteme die Möglichkeit, einzelne Systemkomponenten automatisch abzuschalten, wenn sie nicht benötigt werden – zum Beispiel Bildschirm oder Festplatte. Das ist die einfachste Möglichkeit, kurze Arbeitspausen zu überbrücken. Windows bietet etwa die Möglichkeit, so genannte Energieschemata anzulegen. Damit ist es beispielsweise möglich, den Rechner für den Betrieb Unterwegs oder Im Büro unterschiedlich zu konfigurieren. Arbeiten Sie etwa auf Reisen an einem Dokument, können Sie die Festplatte bereits nach ein paar Minuten ausschalten. Erst wenn Sie Ihr Dokument speichern wollen, schaltet sich die Festplatte wieder ein. Ähnliches gilt für das Display: Wenn Sie einige Zeit nichts am Rechner machen, sollten Sie ihn ausschalten. Fünf Minuten sollte beim mobilen Arbeiten ein ganz guter Wert sein. Eine weitere Option ist, den Rechner nach einiger Zeit des Nichtstuns automatisch in den Stand-by-Modus zu versetzen. Prinzipiell eine gute Sache. Der Wert für das Arbeiten unterwegs sollte bei etwa 15 Minuten liegen. Sie sollten sich allerdings überlegen, ob Sie das Notebook in solch einem Fall überhaupt benötigen und nicht lieber ausschalten sollten, denn auch der Stand-by-Modus benötigt Strom.
    Tipp: Bei der Auslieferung der Computer ist das Power Management meist noch nicht aktiviert oder die vordefinierten Einstellungen sind nicht auf die individuellen Anforderungen angepasst. Konfigurieren Sie das Powermanagement am besten selbst. Klicken Sie dazu auf Start und danach auf Systemsteuerung. Ein Doppelklick auf Energieoptionen öffnet das Power Management.
    Über den Task-Manager lassen sich Prozesse killen. Dabei ist allerdings Vorsicht angesagt.
    Über den Task-Manager lassen sich Prozesse killen. Dabei ist allerdings Vorsicht angesagt.
    Unnötige Programme ausschalten
    Programme, die auf dem Rechner laufen, benötigen Rechenleistung. Je mehr Programme laufen, desto mehr Rechenleistung und somit auch mehr Strom wird benötigt. Selbst wenn Sie den Computer erst hochgefahren und aktiv noch kein Programm gestartet haben, laufen auf dem Rechner schon jede Menge Hintergrundprogramme. Davon ist häufig nur ein kleiner Teil wirklich wichtig. Welche Programme laufen, erfahren Sie zuverlässig durch gleichzeitiges Drücken der Tasten Strg, Alt und Entf. Auf der Registerkarte Anwendungen werden die Programme aufgelistet, die im Moment ausgeführt werden. Meist sind das allerdings nur die Programme, die der Nutzer – also Sie selbst – gestartet hat. Möchten Sie wissen was noch alles auf dem Rechner läuft, genügt ein Klick auf die Registerkarte Prozesse. Dort sind in mehr oder weniger kryptischen Kürzeln alle Prozesse, das heisst Programme, die derzeit auf dem Computer aktiv sind, verzeichnet. Ein Klick auf einen Eintrag und ein weiterer Klick auf Prozess beenden killt, also beendet, das Programm. Sie sollten bei dieser Methode allerdings vorsichtig sein. Beenden Sie nur solche Prozesse, bei denen Sie sicher sind, dass sie auch beendet werden dürfen.

  4. reinxen

    Windows konfigurieren per msconfig
    Mit dem Systemkonfigurationsprogramm können Sie das automatische Starten von Programmen verhindern.
    Mit dem Systemkonfigurationsprogramm können Sie das automatische Starten von Programmen verhindern.
    Leichter geht’s wenn Sie das Betriebssystem bereits beim Hochfahren anweisen, bestimmte Programme gar nicht erst zu starten. Das können Programme sein, die für bestimmte Anwendungen von Zeit zu Zeit im Internet nachschauen, ob es eine neue Version gibt. Klicken Sie dazu auf Start und danach auf Ausführen. Geben Sie msconfig ein und klicken Sie auf OK. Die Programme, die beim Einschalten des Computers gestartet werden, finden Sie auf der Registerkarte Systemstart. Gehen Sie die Liste durch und überlegen Sie, welche Programme Sie nicht unbedingt beim Hochfahren des Rechners starteten müssen. Entfernen Sie das jeweilige Häkchen und klicken Sie auf OK. Aber auch hier gilt: Deaktivieren Sie nur solche Programme bei denen Sie absolut sicher sind, dass sie nicht benötigt werden. So könnte das Deaktivieren des Eintrages avp das automatische Ausführen des Virenschutz-Programms verhindern. Das sollten Sie aber auf keinen Fall tun. Auf die nächste Frage antworten Sie mit Neu starten. Der Rechner bootet nun neu und startet die ausgewählten Programme nicht. Setzen Sie im Fenster, das nach dem Booten erscheint, ein Häkchen und klicken Sie auf OK.

    Die eben geschilderten Arbeitschritte können Sie sich in vielen Fällen sparen. So werden Sie bei der Installation einer neuen Software, etwa dem Yahoo Messenger oder Skype, gefragt, ob das Programm automatisch starten soll. Antworten Sie einfach mit Nein und Sie sparen sich wertvolle Ressourcen und somit Strom.
    Desktop-Suchmaschinen ausschalten
    Suchmaschinen, die Festplatten nach Dateien, Bildern oder Musik durchsuchen sind recht hilfreich. Oft sind sie sogar in der Taskleiste integriert, so dass man das Programm gar nicht mehr starten muss. Für das mobile Arbeiten ist das allerdings Gift. Zum einen laufen die Programme im Hintergrund. Warum das schlecht ist und wie man solche Programme stoppt wurde im vorigen Abschnitt beschrieben. Desktop-Suchmaschinen haben noch einen weiteren Nachteil: Damit eine Datei schnell gefunden wird, legt das Programm eine Index-Datei an. Dafür wird die Festplatte nach neuen Dateien gescannt. Der Vorgang nennt sich Indizieren und wird nur durchgeführt, wenn der Benutzer nicht am Rechner arbeitet. Lehnen Sie sich also während der Arbeit einmal zurück, arbeitet Ihr Computer weiter. Das mag zu Hause kein Problem sein, unterwegs ist der Akku allerdings ruck zuck leer.
    Lassen Sie Office unterwegs nicht so oft automatisch speichern.
    Lassen Sie Office unterwegs nicht so oft automatisch speichern.
    Office optimieren
    Office-Programme nehmen dem Anwender viele Dinge ab, die oft vergessen werden ab. Wenn sie allerdings bei Office Optionen wie Automatisch speichern oder Automatische Rechtschreibprüfung aktiviert haben, sollten Sie diese beim mobilen Arbeiten deaktivieren. Der Grund: Wenn Office alle drei Minuten automatisch speichert, das Energiemanagement allerdings so eingestellt ist, dass die Festplatte nach fünf Minuten abschaltet, arbeitet das Laufwerk ständig. In diesem Fall nutzt das beste Energiemanagement nichts.
    Richtige Pflege des Akkus
    Neben richtigen Betriebssystemeinstellungen und den oben beschriebenen Energiesparmaßnahmen ist es auch wichtig, den Akku richtig zu pflegen. So empfehlen einige Notebook-Hersteller, die Kontakte des Akkus hin und wieder vorsichtig mit einem Alkohol getränkten Tuch zu reinigen.
    Wer das Notebook längere Zeit nicht nutzt, sollte den Akku aus dem Gerät nehmen. In so einem Fall sollte er natürlich auch korrekt gelagert werden. Empfehlenswert ist eine Temperatur zwischen zehn und 30 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent.
    Innerhalb von drei Monaten verlieren Akkus etwa 80 Prozent ihrer Ladung. Nimmt man einen länger gelagerten Akku wieder in Betrieb, sollte man ihn erst einmal laden. Sie sollten den Akku allerdings nur dann laden, wenn Sie ihn wirklich brauchen. Moderne Lithium-Ionen-Akkus besitzen eine aktive Elektronik. Diese entlädt den Akku nach einer gewissen Zeit automatisch. Solche Akkus sollten etwa einmal im Jahr geladen werden, ansonsten kann der Akku zerstört werden. Litium-Ionen-Akkus soll man etwa 1000 Mal wieder aufladen können. Wenn Sie sich übrigens einen neuen Akku kaufen, hat dieser keineswegs die volle Kapazität. Erst nach ein paar Ladezyklen ist die volle Kapazität erreicht.

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