E.ON stellt sinkende Gas- und Strompreise in Aussicht
Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE000ENAG999/ WKN ENAG99) stellt seinen Kunden niedrigere Strom- und Erdgaspreise in Aussicht.
“Wenn der Ölpreis noch eine Weile auf dem Niveau von heute verharrt, werden wir signifikant sinkende Gaspreise sehen”, erklärte der Energiechef des im DAX30 notierten Konzerns Klaus-Dieter Maubach in einem Interview mit dem Magazin “DER SPIEGEL”. Dabei sei die für Februar angekündigte vierprozentige Senkung der Gaspreise erst der Einstieg in weitere Runden. Weitere Absenkungen werde es bereits im Frühjahr geben.
Auch für die gebeutelten Stromkunden des Konzerns machte der 46-jährige Manager Hoffnung auf niedrigere Preise. Allerdings sollen diese erst 2010 sinken. Mit den niedrigeren Öl- und Kohlepreisen seien in den vergangenen Wochen auch die Stromgroßhandelspreise erheblich zurückgegangen. Maubach verteidigte hingegen die für Anfang des Jahres angekündigte Strompreiserhöhung in Höhe von rund zehn Prozent: Wie alle anderen auch habe E.ON einen “Teil des Stroms für 2009 bereits bis zum Sommer an der Leipziger Strombörse EEX gekauft.” Da allerdings sei der Preis noch deutlich höher gewesen als heute.
Manchmal muss technischer Fortschritt eben verordnet werden. Eine EU-Richtlinie und die Bundesregierung wollen die alten, schwarzen Stromzähler mit der Drehscheibe aus deutschen Kellern verbannen. Deren Messtechnik, die noch aus dem 19. Jahrhundert stammt, funktioniert zwar zuverlässig, aber moderne digitale Stromzähler können viel mehr. Sie zeigen den genauen Stromverbrauch im Haushalt an, ermöglichen flexible Tarife, deren Höhe sich an den – im Tagesverlauf stark schwankenden – Produktionskosten orientiert, und lassen sich zudem automatisch aus den Rechenzentren der Energieanbieter ablesen.
„Die Konsumenten können mit Hilfe der digitalen Stromzähler Energiefresser identifizieren und sie durch sparsamere Gerät ersetzen. Oder sie schalten Geräte nur dann ein, wenn Strom besonders günstig ist, zum Beispiel nachts. In Testhaushalten ist der Stromverbrauch dadurch um mindestens 5 Prozent gesunken – bei einigen sogar um 40 Prozent“, sagt Martin Jetter vom IT-Branchenverband Bitkom.
E.ON verspricht niedrigere Preise für Strom und Gas
Der Energiekonzern E.ON hat seinen Strom- und Gaskunden sinkende Preise in Aussicht gestellt. Wie E.ON-Energie-Chef Klaus-Dieter Maubach in dem Magazin “Spiegel” sagte, ist die für Februar angekündigte 4-prozentige Senkung des Gaspreises erst der Einstieg in weitere Runden. “Wenn der Ölpreis noch eine Weile auf dem Niveau von heute verharrt, werden wir signifikant sinkende Gaspreise sehen”, so Maubach. Weitere deutliche Absenkungen werde es bereits im Frühjahr geben.
Auch den gebeutelten Stromkunden machte der Manager Hoffnung auf niedrigere Preise – allerdings erst für das Jahr 2010. Mit den niedrigeren Öl- und Kohlepreisen seien in den vergangenen Wochen auch die Stromgroßhandelspreise erheblich zurückgegangen. “Hält dieser Trend an”, sagte Maubach, “dürften auch die Strompreise für Privatkunden 2010 zurückgehen.”
Maubach verteidigte hingegen die für Anfang des Jahres angekündigte Strompreiserhöhung in Höhe von rund 10 Prozent: Wie alle anderen auch habe E.ON einen “Teil des Stroms für 2009 bereits bis zum Sommer an der Leipziger Strombörse EEX gekauft”. Da allerdings sei der Preis noch deutlich höher gewesen als heute.