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	<title>Kommentare zu: Schlechte Nachrichten zum Jahreswechsel</title>
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	<description>die wichtigsten Informationen über Strompreise, Gaspreise, und viele weitere Details zu Strom- und Gasanbieter</description>
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		<title>Von: reinxen</title>
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		<dc:creator>reinxen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 20:02:10 +0000</pubDate>
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		<description>Jede Kilowattstunde haut den Deutschen kräftig ins Haushaltsbudget.

Die Strompreise steigen stetig an – und damit die Milliarden-Gewinne der vier großen Energieversorger.

Eine neue Studie im Auftrag der Grünen wirft den Konzernen und ihren Chefs vor, Profit auf Kosten der Verbaucher zu machen.

Seit 2002 haben Eon, RWE, EnBW und Vattenfall ihre Gewinne laut Studie verdreifacht und ein Gesamtplus von 100 Milliarden Euro eingefahren.

Ein Megagewinn, der aus dem stetigen Anstieg der Strompreise resultierte, so die Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Die Strompreise stiegen seit 2000 um 50 Prozent.

Supergewinne, doch von Preissenkungen war keine Rede. Im Gegenteil: Im kommenden Jahr wollen zudem 480 Stromanbieter, darunter auch die beiden größten Eon und RWE, weiter an der Preisschraube drehen: im Schnitt wird Strom noch einmal um 8,4 Prozent teurer. 50 Millionen Stromkunden sind davon betroffen.

Was für eine Abzocke! Laut Studie sind mögliche Preissenkungen trotz gefallener Rohstoffpreise und gekürzter Netzentgelte nicht an die Verbraucher weitergegeben worden.

„Die Erhöhung der Strompreise für das nächste Jahr ist nicht gerechtfertigt“, wettert der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Satte Gewinne einfahren und wir müssen blechen.

„Diese Entwicklung ist vor allem auf die marktmächtige Stellung der vier großen Konzerne zurückzuführen“, sagt Dr. Uwe Leprich, der Autor der Studie, zu EXPRESS.

Deren Marktanteil liegt bei über 80 Prozent. Damit könnten sie die Preise diktieren. Viele kleine Energieversorger beziehen den Strom von den Großkonzernen und müssen sich an deren Preisen orientieren.

Aus der Studie geht auch hervor, dass Deutschlands größter Energieversorger Eon sich im Zuge der Finanzkrise verspekuliert haben könnte. Mit fünf Milliarden Euro seien im letzten Quartalsbericht Verluste beziffert worden, die so zu deuten seien.

Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Spekulationsverluste auf den Verbraucher abgewälzt werden.“

Die Stromkonzerne wehren sich gegen die Vorwürfe. Nur rund ein Drittel des Preises unterliege dem Marktgeschehen. 70 Prozent seien für sie vorbestimmt, so RWE-Sprecher Wolfgang Schley.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jede Kilowattstunde haut den Deutschen kräftig ins Haushaltsbudget.</p>
<p>Die Strompreise steigen stetig an – und damit die Milliarden-Gewinne der vier großen Energieversorger.</p>
<p>Eine neue Studie im Auftrag der Grünen wirft den Konzernen und ihren Chefs vor, Profit auf Kosten der Verbaucher zu machen.</p>
<p>Seit 2002 haben Eon, RWE, EnBW und Vattenfall ihre Gewinne laut Studie verdreifacht und ein Gesamtplus von 100 Milliarden Euro eingefahren.</p>
<p>Ein Megagewinn, der aus dem stetigen Anstieg der Strompreise resultierte, so die Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes. Die Strompreise stiegen seit 2000 um 50 Prozent.</p>
<p>Supergewinne, doch von Preissenkungen war keine Rede. Im Gegenteil: Im kommenden Jahr wollen zudem 480 Stromanbieter, darunter auch die beiden größten Eon und RWE, weiter an der Preisschraube drehen: im Schnitt wird Strom noch einmal um 8,4 Prozent teurer. 50 Millionen Stromkunden sind davon betroffen.</p>
<p>Was für eine Abzocke! Laut Studie sind mögliche Preissenkungen trotz gefallener Rohstoffpreise und gekürzter Netzentgelte nicht an die Verbraucher weitergegeben worden.</p>
<p>„Die Erhöhung der Strompreise für das nächste Jahr ist nicht gerechtfertigt“, wettert der energiepolitische Sprecher der Grünen, Hans-Josef Fell. Satte Gewinne einfahren und wir müssen blechen.</p>
<p>„Diese Entwicklung ist vor allem auf die marktmächtige Stellung der vier großen Konzerne zurückzuführen“, sagt Dr. Uwe Leprich, der Autor der Studie, zu EXPRESS.</p>
<p>Deren Marktanteil liegt bei über 80 Prozent. Damit könnten sie die Preise diktieren. Viele kleine Energieversorger beziehen den Strom von den Großkonzernen und müssen sich an deren Preisen orientieren.</p>
<p>Aus der Studie geht auch hervor, dass Deutschlands größter Energieversorger Eon sich im Zuge der Finanzkrise verspekuliert haben könnte. Mit fünf Milliarden Euro seien im letzten Quartalsbericht Verluste beziffert worden, die so zu deuten seien.</p>
<p>Die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen, Bärbel Höhn: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Spekulationsverluste auf den Verbraucher abgewälzt werden.“</p>
<p>Die Stromkonzerne wehren sich gegen die Vorwürfe. Nur rund ein Drittel des Preises unterliege dem Marktgeschehen. 70 Prozent seien für sie vorbestimmt, so RWE-Sprecher Wolfgang Schley.</p>
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